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Nach der Behandlung: Wie geht es weiter?

Zuwendung, Körperpflege und Ernährung
 

Autor: Dr. H.-J. Koubenec (Impressum)
Quellen: KID, Deutsches Krebsforschungzentrum
Roche: Brustkrebs
eigenes Expertenwissen

Ihr Körper braucht jetzt Ihre ganze Zuwendung

Jede Krebsbehandlung ist eine große Belastung für Ihren Körper. Durch die Therapie werden neben den bösartigen auch gesunde Zellen geschädigt, vor allem solche, die sich häufig teilen. Dazu gehören die Schleimhaut-Zellen im Magen-Darm-Trakt genauso wie Haarwurzelzellen und die blutbildenden Knochenmarkszellen. Zusätzlich können Arzneimittel-Nebenwirkungen die Immunmechanismen des Körpers schwächen. Um so wichtiger ist es, dass Sie sich Ihrem Körper in dieser Zeit besonders zuwenden.

Beweglichkeit erhalten

Nach der Entfernung von Lymphknoten aus der Achselhöhle kann es zu einer anfänglichen Einschränkung der Beweglichkeit des Schultergelenkes kommen. Daher sind krankengymnastische Übungen notwendig, die Schulter und Arm wieder beweglich machen. Speziell ausgebildete Krankengymnasten zeigen den Patientinnen noch in der Klinik die ersten Übungen, die zu Hause fortgesetzt werden können.  

Sanfte Körperpflege

Besonders durch die Strahlentherapie ist die Haut im bestrahlten Bereich sehr empfindlich. Es kann zu schmerzhaften Rötungen - ähnlich den Symptomen eines schweren Sonnenbrandes - kommen. Sie sollten deshalb vor allem diese Hautpartien nicht noch zusätzlich beanspruchen. Vermeiden Sie beispielsweise den Druck durch einen schmalen BH-Träger. Auch Deo, Parfüm, andere Kosmetika, Kunstfaser-Kleidung oder Höhensonne können die Haut reizen. Pflegen Sie die betroffenen Hautstellen lieber mit mildem Puder oder Öl, am besten mit Baby-Pflegeprodukten, und tragen Sie Naturfasern.  

Fastenkuren machen krank

Nach allem, was Forscher bis jetzt wissen, gibt es keine Diät oder Fastenkur, die einen Tumor beseitigen und eine medizinische Behandlung ersetzen würde. Ein Tumor kann sich bei einer solchen Kur zwar vorübergehend zurückbilden, vergrößert sich aber bei normaler Ernährung wieder. Durch eine Fastenkur verlieren Sie schnell an Gewicht und an Kraft. Ihr Abwehrsystem wird geschwächt, Infektionen sind die Folge. Und damit haben Sie genau das Gegenteil erreicht als erhofft: Um Ihre Gesundheit ist es schlechter bestellt als vorher.

  • Vermeiden Sie einseitige Diäten!
  • Sie machen eher krank als gesund.

 

Vollwertige und individuelle Ernährung hilft

Mit einer vitamin- und nährstoffreichen Ernährung erhalten Sie sich Ihre Lebensqualität und sorgen dafür, dass Ihre Krankheit möglichst günstig verläuft. Sehr empfehlenswert sind Frischkornmüsli, rohes Obst und Gemüse, kaltgepresste Öle sowie Vorzugsmilch und natürliches Mineralwasser. Auch Fisch, Fleisch und Eier in Maßen gehören zu einer ausgewogenen Ernährung.

Trotz dieser allgemeinen Tipps sollte Ihre Ernährung aber individuell auf Ihre Lebensgewohnheiten, Ihre Lebensfreude und Ihre Tumorerkrankung angepasst sein. Für weitere Informationen besuchen Sie eine Ernährungsberatung zum Beispiel in einem Krankenhaus, wenden Sie sich an die Deutsche Gesellschaft für Ernährung oder gehen Sie auf die Internetseiten der Deutschen Krebshilfe: www.krebshilfe.de.

Stärken Sie sich mit ...

  • Frischkornmüsli
  • Obst und Gemüse
  • Kaltgepresstem Öl
  • Milchprodukten
  • Mineralwasser
  • Wenig Fisch und Fleisch

Stand: 26.06.2004


Weitere Themen zum Kapitel Nachsorge, Lokalrezidiv und Metastasen:

  Nachsorge
Welche Untersuchungen sind sinnvoll und welche überflüssig? Untersuchungsintervalle.

  Wieder Tumor in der behandelten Brust
Das Lokalrezidiv kann meist gut behandelt werden und ist nicht gleichbedeutend mit Streuung (Metastasen).

  Der Tumor hat gestreut, kein Grund aufzugeben!
Auch nach Streuung des Tumors in den übrigen Körper gibt es noch eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten.

 
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